Meine Gedanken

Sabbatical - Konsum - Vorsorge - Minimalismus - Vogel im Käfig. 

Alles Dinge die mich im Moment sehr beschäftigen. Was ist im Leben wichtig und für was lohnt es sich zu Leben? 

Doch was hat mich ermutigt den Schritt zu einem Sabbatical zu gehen? In allererster Linie war es die Einsicht das man sein Leben selber gestalten kann und nicht fremdbestimmt ist. Mich hat ein Gefühl beschlichen, wie ein Vogel im Käfig zu leben - fliegen zu können, aber eingesperrt zu sein. Wie grausam! Aus dem Fenster im Büro zu schauen und zu sehen wie das Leben an einem vorbeizieht. Ich möchte am Leben teilnehmen, mein Leben selbst gestalten. Ich brauche den Konsum nicht, sondern bin überzeugt, das ein minimalistischeres Leben mehr bringen würde, das merke ich aktuell beim Ausmisten meiner Wohnung. Ich habe alles im Überfluss, egal ob Klamotten, Essen, Freizeitgestaltung oder sonstwas. Wenn ich etwas will, dann kaufe oder besorge es mir eben. Wir werden ständig beeinflusst, das wir konsumieren, die Wirtschaft ankurbeln sollen. Unser sauer verdientes Geld für Dinge auszugeben, die wir nicht wirklich brauchen. Und ich glaube, das sich das im Laufe der Jahre so einschleicht, man merkt, das man nicht ganz glücklich ist, obwohl man alles hat. Meine Entscheidung ist, einen Cut zu machen, Job und Wohnung zu kündigen und mich zu "resetten". Tief in mich reinschauen und dann zu überlegen, wie mein Leben aussehen soll.